Gletscherexkursion der 4D

Am 30. Juni machte sich die 4D-Klasse mit ihrem Klassenvorstand Prof. Mag. Andreas Bärnthaler und Prof. Mag. Andreas Brugger um 06:30 Uhr früh auf den Weg Richtung Großglockner. Nach einer vierstündigen Busfahrt über das salzburgerische Lungau und das Mölltal standen wir am Beginn der Großglockner Hochalpenstraße.

Bereits auf der Hinfahrt erfuhren die Schüler und Schülerinnen wichtige regionalgeographische Basisinformationen über die Bundesländer Salzburg und Kärnten. Daneben wurde der Fokus der Ausführungen auch auf die historische Entwicklung der Großglockner-Hochalpenstraße gelegt. Das Ziel der Busfahrt war die Kaiser Franz-Josephs-Höhe, der Ausgangspunkt unserer hochalpinen Exkursion. Nach einem kurzen Blick in das Besucherzentrum startete auch schon der Abstieg zur Endmoräne der Pasterze. Nach ca. einer Stunde erreichte unsere Expeditionsgruppe den Sandersee am Ende des Gletschers bzw. in späterer folge das Gletschertor. An diesem Punkt wurden u.a. die Genese des Tauernfensters im Zusammenhang mit der alpidischen Orogenese sowie die Ablation des Gletschers besprochen und mit Hilfe von Kartenmaterialien visualisiert. Anhand des Rückzuges der Gletscherzunge (ca. 50 Meter pro Jahr) sowie in der Mächtigkeit der Pasterze (ca. 4 bis 5 Meter pro Jahr) konnte der Klimawandel hautnah erlebt werden. Danach hieß es wieder retour zu unserem Ausgangspunkt.

Der Großglockner Hochalpenstraße folgend zum Hochtor (2504m) mit einem Besuch im Geologiepark ging es über das Fuscher Törl hinunter nach Bruck am Großglockner. Das Salzachtal talauswärts und via Tauernautobahn erreichten wir wieder die Steiermark.

Nach einer weiteren vierstündigen Busfahrt kamen die Schüler erschöpft um 19:30 bei der Schule an, waren jedoch stolz, auf der Pasterze gewesen zu sein. 

 

Prof. Mag. Andreas Brugger

Prof. Mag. Andreas Bärnthaler

 

 

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